Schweden 2026 – Tag 7

Ins ferne Dalarnas län

Nachdem was wir bei der Anfahrt zum Hotel und Christian auf dem Weg zum Bad in der Ostsee von Hudiksvall gesehen hatte(n), entschieden wir uns, dass eine intensivere Betrachtung des Ortes nicht lohnend war – und schlugen nach dem Frühstück den Weg zur angrenzenden Halbinsel Hornslandet ein, wo mit Hölick und Kuggören zwei kleine alte Fischerorte lockten.


Die Fahrt über die Insel war ein Traum. Die kleine kurvige und leicht gewellte Straße führte durch kleine Waldstücke, zwischen denen das eine oder andere Mal auch die Ostsee durchblitzte.

Das an der Südspitze der Halbinsel liegende Hölick präsentierte sich durchaus als ein lohnenswertes Ziel. Kleine Häuschen (zumeist natürlich rot), ein kleiner Hafen mit Mole und winzigem Leuchtturm und eine kleine Kirche verteilten sich auf felsigem Grund.

Hölick
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Das an der Westküste befindliche Kuggören schmiegt sich auf einer kleinen, über einen Damm erreichbaren Insel an eine Meeresbucht. Auch hier gibt es außer einigen Holzhütten und einer Kirche nur wenig, aber das, was da ist, ist sehr schön anzuschauen.

Kuggören
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Der Rest des Tages bestand dann aus der Anreise ins knapp 300 km entfernte Falun.


Dass es eine schöne Tour war, dürfte klar sein – aber so eine Strecke auf dem Motorrad ist eben auch nicht ohne. Nach einiger Zeit schmerzt der Po, die Gashand ruft nach Entspannung und der Körper verlangt Flüssigkeit. Außerdem kam das Thema Fika die letzten Tage ohnehin viel zu kurz.

Nun war die vom Navi vorgeschlagene Strecke zwar sehr schön – aber auch eher einsam. Somit war das Auffinden eine Location für eine standesgemäße Pause eher schwierig. Zwar erspähte Adlerauge Christian auf freier Strecke ein Café bzw. den Hinweis auf eines – das sich aber beim Anhalten als geschlossen darstellte. Der „Wirt“, ein Deutscher, wirkte auf mich etwas konfus, die Örtlichkeit auch etwas skurril – so war die Tatsache, dass es geschlossen war, nicht sooo schlimm.

Letztlich fanden wir mit einem Ferienressort im Örtchen Orbaden eine Lokalität am See Orsjön, das neben Campingplätzen eine Hotelanlage mit Restaurant bietet. Auffallend ist, dass die dort logierenden Gäste sich auf dem Gelände fast ausschließlich in Hotel eigenen Bademänteln gewandet bewegen. Davon abgesehen, habe ich meinen Kaffee vermutlich nie mit einer schöneren Aussicht genießen dürfen:


Ausgeruht und gestärkt lenkten wir unsere Stahlrösser dann auf die Zieletappe nach Falun, Heimat der UNESCO-Welterbestätte Kupfermine Falun, der ehemals größten Kupfermine der Welt, aus der im 17. Jahrhundert zwei Drittel (!!!) des weltweiten Kupferbedarfs gedeckt wurden.

Die Besichtigung war für den nächsten Tag angesetzt, der Abend stand zur freien Verfügung – und somit ging der Mitfahrer schwimmen und ich fernsehen…

In diesem Sinne…

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