Herbsttour 2020: Tag 5 – Burg Kriebstein

Nachdem ja der Freitagabend in familiärer Eintracht nett geendet hatte, mussten wir noch eine halbe Stunde Fahrt in unser – pfiffiger Weise weit außerhalb von Baýreuth gelegenes – Hotel auf uns nehmen. Die netten Zimmer, das freundliche Personal und das sehr gute Frühstück entschädigten dann zumindest etwas für die unsinnige Hotelwahl.

Pension Friedrichs, Trebgast (Archivbild)

Sonnabendmorgen sollte es dann Richtung Sachsen gehen. Ein Besuch der Ritterburg Burg Kriebstein stand auf dem Programm. Auf Bildern, die ich im Vorfeld gesehen hatte, wirkte das alte Gemäuer sehr verlockend – und die Realität stand den Bildern nicht nach.

Burg Kriebstein

Nach einen kleinen Odyssee in Sachen Parken (die wenigen vorhandenen Parkflächen waren extrem schräg – und so etwas ist für das Abstellen von Moppeds eher ungünstig), stiefelten wir dann gut gelaunt zur Feste hinauf. In der Tat ist es dort wie in einem Ritterfilm…toll!

Für kleines Geld wurde ein Ticket für den Rundgang gelöst – und los ging es durch die Räume und Säle der alten Burg. Lobenswert: Die Ausstattung der Räume bot nicht nur eine Ansammlung alter Möbel, sondern bot mit verschiedenen, liebevoll gestalteten Themenbereichen (Waffenkammer, Ausstellung verschiedener europäischer Burg- und Festungsmodelle und Dioramen zur Papierindustrie im Ort Kriebstein) jede Menge Abwechslung.

Nur die nachträglich noch gebuchte Führung durch die oberen Stockwerke des Wohnturms fiel qualitativ etwas ab, präsentierten sich die gezeigten Räume doch eher als lieblose Abstellräume für altes Gerümpel, dass sich sonst nicht unterbringen lies. Auch das legendäre – und für die Buchung der Führung verantwortliche – „Kriebstein-Zimmer“ stellte sich als winzige Kemenate mit unschön bemalter, unvollständiger Holzverkleidung heraus. Naaaaaaja…

Ganz hübsch hingegen war der Blick von den Türmchen auf dem Dach heraus. Der Ausblick war wirklich schön – und letztlich den Überschaubaren Aufpreis von 4 EURO dann auch wert.

Ein kleiner Spaziergang zur an der Burg vorbeifließenden Zschopau führte uns dann zum schönsten Fotopunkt des Tages.

Nach dem Besuch der Burg sollte es dann weiter nach Dresden gehen, wo auf uns zwei Hotel Zimmer warteten. Wir hatten Glück und wurden vom Best Western ins angrenzende Courtyard-Hotel upgegradet – und dass letztlich Frühstück und Parken zusammen (30 EUR) fast den Preis des Zimmers erreichten (41 EUR), möchte ich an dieser Stelle nicht vertiefen…

In diesem Sinne…

MM

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