Alternativurlaub 2020 – Tag 1: Heidewitzka…

Guten Abend, liebe Leser!

Nachdem ich ja bekannter Maßen meinen Ausflug nach Dänemark frühzeitig beendet habe, hielt es mich nicht allzu lang zu Hause. Schließlich habe ich ja Urlaub…

Also wurde während meines 2-tägigen Heim-Urlaubs mal überlegt, wohin denn in deutschen Landen die Reise hingehen könnte. Ein vor einigen Wochen gelesener Artikel über die Erkundung von Rhein und Mosel mit dem Mopped gepaart mit einer aktuellen Meldung darüber, dass die Region über ausbleibende Touristen klagt, empfahl dann genau diese Gegend für einen Besuch.

Zwischendurch wurde noch erfolglos etwas geangelt, was aber trotzdem seeeehr entspanned war. Wer braucht schon nervende Fische, wenn man einige Stunden direkt an der schönen Eider verbringen kann?

Die Obereider bei Büdelsdorf…

Heute sollte es dann wieder losgehen. Pfiffiger Weise waren ja die Sachen noch gepackt, so dass ich sie heute sehr schnell verstaut hatte und mich dann bei mäßig schönen, aber immerhin trockenem Wetter auf die erste Etappe machen konnte.

Die heutige Tour führte mich über Ratzeburg und Lüneburg nach Celle. Verbunden mit dem Besuch des Doms und einer Elbquerung bei Bleckede.

Da der südöstliche Bereich Schleswig-Holsteins mir noch nicht sonderlich geläufig ist, war ich wirklich überrascht, welch vergnügliche Straßen mir vom Navi präsentiert wurden. Kurvenreich, wellig und durch geradezu urwüchsige Wälder führende leere Straßen, die diese Region tatsächlich in den Olymp der Mopped-Touren erheben…naja, okay, zumindest nah dran…

Völlig begeistert erreichte ich dann irgendwann Ratzeburg. In erster Linie bekannt durch die Lage am drittgrößten See Schleswig-Holsteins und den auf einer Halbinsel liegenden Dom. Dieser ist durch seine Lage, seine Architektur und seinem niedlichen Friedhof (…kann ein Friedhof niedlich sein?) in der Tat sehr beeindruckend. Natürlich glänzte auch der Ratzeburger Dom mit dem weltweiten Erkennungszeichen großer Kirchen: Er war eingerüstet…

Nach dem Dom ging es weiter Richtung Süden. Die Straßen blieben leer und bescherten weiterhin viel Freude. In Bleckede wurde die Elbe per Fähre gequert.

Weiter ging es nach Lüneburg. Die wunderschöne Stadt wurde allerdings nur passiert, da ich schon oft hier verweilt habe und daher auf intensiveres Sightseeing Verzicht habe. Aber wer Lüneburg noch nicht kennt, dem sei die salzige Hansestadt sehr ans Herz gelegt.

Weiter ging es durch die Lüneburger Heide über Munster nach Celle, wo ich mit dem Hotel Blumlage ein sehr heimeliges Schnäppchen schießen konnte.

Morgen geht es dann weiter Richtung Koblenz. Vermutlich wird aber noch ein Zwischenstopp eingelegt, da die Tour dann doch Grenzwerten weit ist…

Ich bin jedenfalls mit dem heutigen Tag zufrieden – und rechtschaffend müde… 

In diesem Sinne

MM

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